Sonntag, 14. Juni 2015

Melanie Buhl - Melodie der Ewigkeit

Nachdem ich so begeistert von Melanie's Buch "Avalons letzter Apfel" war, konnte ich mir "Melodie der Ewigkeit" natürlich nicht entgehen lassen.



Innerhalb von 2 Tagen habe ich dieses wundervolle Buch verschlungen und würde es am liebsten gleich noch einmal lesen.

"Melodie der Ewigkeit" ist kein gewöhnlicher Roman. Es ist ein Buch voller Erkenntnisse, Weisheit und Spiritualität. Die Leser dieses zutiefst persönlichen Buches begleiten die Protagonistin Maline nach ihrem Tod in die Anderswelt. Dort trifft Maline auf Abra, Botin & Erbin des Lichts. Abra erzählt nicht nur Maline, sondern auch den Lesern dieses wundervollen Buches vom Kreislauf des Lebens. Vom Werden und Vergehen. Von Schicksal und Karma. Zwischen den Unterweisungen Abra's erinnert sich Maline an bereits gelebte Leben in Vergangenheit und Zukunft. Kann nicht sein? Dachte ich auch, aber nach der Lektüre von Melanie Buhl's Erstlingswerk habe ich ein vollkommen neues Verständnis für Zeit und Raum entwickelt.

Wer "Avalons letzter Apfel" bereits gelesen hat, wird sicher den ein oder anderen Hinweis darauf hinauslesen, dass Maline in einem ihrer Inkarnationen als Priesterin Luana auf Avalon gelebt hat. Diese Verbindung hat mir besonders gefallen und mir einmal mehr das Gefühl gegeben, dass alles miteinander verbunden ist.

Sollte also jemand von euch "Avalons letzter Apfel" bereits gelesen haben, der sollte nicht lange überlegen, ob sich "Melodie der Ewigkeit" lohnt - das wird es. Nein, was sage ich - ihr werdet es lieben!

Auch zu diesem Buch hatte ich (wie immer) einige Fragen und Melanie Buhl war so nett und hat sie mir beantwortet. Danke dafür! <3



)O(  Was hat dich dazu bewegt, ein Buch über Leben, Tod und Wiedergeburt zu schreiben?

Melanie: Das ist eine schwere Frage. ETWAS hat mich tatsächlich bewegt diese Geschichte aufzuschreiben. Was das war oder ist, kann ich gar nicht so genau sagen.
Der äußere Anlass war sicher, dass ich mich schon seit frühester Kindheit mit dem Thema beschäftigt habe. Das fing an mit vagen Erinnerungen an ein früheres Leben, schreckliche Angst zu sterben oder schlimme Dinge noch einmal erleben zu müssen. Dann kam der viel zu frühe Tod meiner lieben Oma der mich mit 11 Jahren ziemlich aus der Bahn warf und erneut nach Beschäftigung mit den Fragen um Leben und Tod verlangte. All das hat mich geprägt und dazu geführt, dass meine Angst vor dem Tod kleiner geworden ist. Nur die Sache mit dem Sterben an sich und dass man liebe Menschen zurücklassen muss, ist heute noch ein Thema für mich. Das Schreiben von „Melodie der Ewigkeit“ hatte bei dieser Verarbeitung einen großen und befreienden Anteil.
Ich habe die Hoffnung, mit meiner Geschichte, anderen Menschen bei der Verarbeitung ähnlicher Erlebnisse zu helfen.

 )O( Wie lange hat es gedauert, bis du das Buch fertig geschrieben hattest?

Melanie: Von den ersten handschriftlichen Notizen bis zur Veröffentlichung mehr als zehn Jahre.
Die Geschichte von Jeanne schlummerte schon seit frühester Kindheit in mir. Wichtig war anfangs nur, dass die Erinnerung an Jeanne nicht weiter verblasste, denn als Kind war sie noch viel konkreter. Die anderen Geschichten waren eher vage und erst mit der intensiven Beschäftigung mit ihnen, beim Schreiben, wurden sie zusehends klarer. Ja - bis auf die Geschichte mit Myra, die blieb nebulös und deswegen habe ich sie auch so gelassen. Ich hätte sie mit Fantasie aufpeppen können, hatte aber die Befürchtung, dass sie darunter in ihrer Aussage leiden könnte.
Die Geschichte um Jeanne drängte sich also mit ziemlicher Kraft darum, aus meinem Kopf/Herzen/Erinnerung heraus aufs Papier gebracht zu werden. Als ich 2008 etwas Zeit hatte, habe ich dem Druck nachgegeben sie aufzuschreiben. Erst nur für mich, damit diese Stimmen die mich zum Schreiben drängten endlich Ruhe geben würden.
Einmal angefangen nahm das Ganze dann ziemlich Fahrt auf. Als Abra hinzukam und sich die verschiedenen Geschichten zusammenfügten dachte ich das erste Mal daran, ein ganzes Buch daraus zu machen. Da die Geschichte aber schon seit meiner Kindheit existiert, könnte man auch sagen: es ist ein Lebensprojekt.

)O( Ich hatte tatsächlich das Gefühl, Luana aus "Avalons letzter Apfel" wieder zu treffen! War das von dir beabsichtigt, als du Luana Leben eingehaucht hast?

Melanie: Nein, beabsichtigt war das nicht. Ich habe aber beim Schreiben schon gemerkt, dass Luana auch ein Teil von Maline ist. Mir hat das gefallen und ich habe es einfach so gelassen. Es gibt noch mehr Ähnlichkeiten zum Beispiel ist Sam aus „Melodie der Ewigkeit“ in mancher Hinsicht Ewan aus „Avalons letzter Apfel“ ähnlich. Oder Abra und Vivienne. Das liegt sicher daran, dass es meine Lieblingscharaktere sind. Sie drängen sich immer wieder in den Vordergrund wollen beachtet werden. Das hört sich vielleicht ein bisschen schräg an, ich weiß aber, dass es vielen meiner Kolleginnen und Kollegen ähnlich geht.

)O( Welche Rolle spielt die indianische Kultur & Geschichte in deinem Leben?

Melanie: Ich habe als Kind „Winnetou“ gelesen und war sofort fasziniert von diesem Volk, das so voller Spiritualität steckt. In den Büchern von Friederike Chudoba „Winnetou und Tapferes Herz“ kommt diese Spiritualität und Weisheit noch mehr zur Geltung. Ich denke, von der Naturverbundenheit der Indianer können wir viel lernen. Sie glauben unter anderem an eine belebte Natur, an Geistführer und tierische Berater. Wer daran glaubt, kann Mutter Erde nur in Ehren halten und wird sie nicht zerstören!
Ich mag auch Geschichten über die frühe amerikanische Geschichte, die Kolonisation und den Sezessionskrieg. Aber immer nur dann, wenn die Indianer gut dabei wegkommen. Sind die Indianer die Bösen, ist das nichts für mich.

)O( Du hattest ja erwähnt, dass du an einem neuen Buch arbeitest. Wird das so ähnlich sein wie "Melodie der Ewigkeit"?

Melanie: Ich möchte nicht zu viel verraten, aber es geht wieder um eine junge Frau in einer sehr viel früheren Zeit, um ihre Liebe und ihren Lebensweg und natürlich um Naturverbundenheit und Magie anstelle von Spiritualität. Da kann ich wohl nicht anders.
Aber es wird sich in einigen Teilen auch von den anderen beiden Büchern unterscheiden – es wird spannender und an manchen Stellen dystopischer. Die Welt in der die Geschichte spielt ist bevölkert von Riesen, Zwergen und Wassergeistern. Also eher eine Fantasy-Welt. Ich bin ja noch nicht fertig und selbst gespannt, über welche Wege mich die Geschichte zum Ziel führen wird. Das Ende steht nämlich schon lange fest und ist bereits geschrieben.

Lindie Lila - Return of the Goddess


Vor einigen Jahren suchte ich bei youtube nach Chants über und für Göttinnen. Seit ich den Hexenkult mit 12 Jahren entdeckte, kenne ich diverse Chants und wollte meine Kenntnisse dahingehend ein wenig erweitern.

Nach ein bisschen Suchen stieß ich auf Lindie Lila und ihre wundervollen Göttinnenchants der CD "Return of the Goddess".
Sie hat mitunter sehr bekannte Chants neu vertont und herausgekommen ist ein wundervolles, magisches Album zu Ehren der Göttin.

1. We all come from the Goddess
2. The River ist Flowing
3. Cauldron of Changes
4. Earth, Air, Fire, Water
5. Ladies Spin
6. Born of Water
7. We are the Flow
8. Mother Divine
9. Mama Gaia

Hier ist mein absolutes Lieblingslied der CD - Cauldron of Changes:

Anfangs wollte ich mir die CD übrigens nicht kaufen, aber schlussendlich entschied ich mich doch für einen Kauf und ich kann euch versichern, dass es sich gelohnt hat. Meiner Meinung nach klingen die Lieder auf der CD noch viel besser als bei youtube.

Wie oft diese CD schon in meinem CD-Player regelrecht heiß gelaufen ist, kann ich euch überhaupt nicht sagen. Aber wenn sie läuft, läuft sie tatsächlich rauf und runter. Beim kochen, beim Autofahren, beim träumen. "Return of the Goddess" ist ein Geschenk an die Göttin. Mit jedem Lied können wir sie ehren und mit unserem Gesang erfreuen.

Lindie Lila hat noch eine andere CD veröffenlicht und eine weitere in Planung. Wir dürfen also gespannt sein!

)O(

Sonntag, 17. Mai 2015

Melanie Missing & Anne-Mareike Schultz - Avalons Vermächtnis + CD

Als die aktuelle Ausgabe des Schirner Katalogs in meinem Briefkasten lag, dachte ich nur: "Hhm, schon wieder so ein Avalonbuch". Denn genau dieses war auf dem Cover des Katalogs zu sehen.


Vesica Piscis
Kommenden Juli ist es 10 Jahre her, dass ich zum ersten Mal durch Südengland tourte. Meine Mutter erfüllte mir diesen riesigen Wunsch und gemeinsam mit einem Reiseunternehmen mit spirituellen Hintergrund reisten wir zu den magischsten Orten Südenglands. Wir meditierten in Ganggräbern, vollführten mit einer Templergruppe ein Rituel im Steinkreis Stonehenge bei Sonnenaufgang. Wir chanteten in der Kathedrale in Wells, gingen das meditative Labyrinth auf dem Glastonbury Tor in 3 1/2 Stunden ab. Wir sonnten uns in der Glastonbury Abbey, meditierten an Merlin's Cave und tranken aus der Heiligen Quelle in Chalice Well Garden. Ein Jahr später, im Juli 2006, chantete ich für die Göttin in Chalice Well Garden, bestieg den Tor um 5 Uhr morgens, wurde begrüßt durch einen Hasen, erlebte, wie die Nebel von Avalon alles in sich hüllten, wurde verabschiedet von der Herrin vom See.
Chalice Well Garden

Offen gestanden glaubte ich, nichts, aber auch gar nichts könnte mich so stark inspirieren wie die Dinge, die ich auf den Britischen Inseln erlebte.
Ich hatte überhaupt nicht vorgehabt, "Avalons Vermächtnis" zu kaufen und zu lesen.
Aber irgendwie konnte ich Buch und CD nicht vergessen und so bestellte ich bei Schirner.

Und was ich erlebte, hätte ich so nicht erwartet. 


"Avalons Vermächtnis" umfasst 159 Seiten, zahlreiche Bilder aus Glastonbury & Umgebung machen dieses Büchlein zu einem wahren Schatz. Irgendwo habe ich gelesen, dies wäre ein Reiseführer der besonderen Art. Das kann ich bestätigen. Den vielen Bildern wird anhand vielerlei Fakten rund um Südengland Leben eingehaucht. Hinzu kommen zahlreiche Meditationen, die allein schon beim lesen eine gewisse Ruhe und Heiligkeit entstehen lassen. Die Schrift der Meditationen ist überdies noch farblich so gehalten, dass es wirkt, als würde der Text golden schimmern. Schon alleine diese Tatsache ruft beim Leser eine gewisse Entspannung und Abgrenzung von der Wirklichkeit hervor. 





Die dazugehörige CD ist untermalt mit wunderschönen keltischen Melodien, die umgehend eine entspannende Atmosphäre schaffen. Gesprochen wird sie von den beiden Autorinnen Melanie Missing und Anne-Mareike Schultz. Ich war von Anfang an sehr angetan von dieser CD, muss aber nach mehrmaligen zuhören ein paar Kritikpunkte loswerden. 
Offen gestanden denke ich, dass man auf dieser Meditationsreise zu vielen Geistwesen begegnet. Ich bin mittlerweile immer ein bisschen überfordert, denn je mehr man mit diesen Geistwesen arbeitet, desto mehr öffnen sie sich einem und desto mehr Botschaften erwarten den Reisenden. Für die Bandbreite an Botschaften ist dann aber leider keine Zeit, denn es geht schon weiter zur nächsten Wesenheit. Es gibt ein kleines Booklet in der CD, dieses hätte man, statt mit Werbung für andere CD's aus dem Schirner Verlag, auch mit der gedruckten Version der Meditationsreise ausstatten können. Denn bevor man die CD zum 1. Mal hört, weiß man nicht, worauf man sich eigentlich einlässt. Ich beispielsweise habe noch nie mit Einhörnern gearbeitet und hatte so meine Schwierigkeiten, mich mit ihnen zu verbinden. Das ist keine Kritik, sondern nur ein Anreiz, falls es eine Neuauflage der CD geben sollte.
Für alle, die künftig mit dieser CD arbeiten möchten:
Auf dieser Reise begegnet ihr Einhörnern, dem Engel Avalons, dem Weißen Hirsch, Merlin, der Herrin vom See, den Elementedrachen, und eurem eigenen Drachen.


Glastonbury Abbey
Alles in allem bieten Buch und CD aber wundervolle Werkzeuge, um mental nach Avalon zu reisen. Ich weiß nicht, wie es sich für Menschen anfühlt, die noch nie in Südengland waren, aber ich vermute, dass dies kein Hindernis ist. Im Buch gibt es so viele wunderschöne Fotos der Orte, an denen die Meditationen stattfinden, dass es eigentlich kein Problem sein dürfte, nur im Geiste nach Avalon zu reisen. Ein großes Lob an denjenigen, der das Layout des Buches gestaltet hat. Besser hätte man es wahrlich nicht machen können. 


Stonehenge bei Sonnenaufgang
Sind Buch und CD etwas für dich? Ja, wenn...
... du den Ruf Avalons bereits vernommen hast und dieser Ruf erst vor kurzem zu dir drang
... du bereits an einem der beschriebenen Orte des Buches gewesen bist. 
... du gerne meditierst und dich durch die Nebel Avalons wagen willst
... du interessiert an der keltischen Kultur bist. Denn wenn in dir ein keltisches Herz schlägt, kommst du an Avalon nicht vorbei
... du eine Sehnsucht nach dir selbst verspürst. Vielleicht schlägt dein Herz im Stillen für Avalon


Ganz besonders stolz bin ich auf das folgende Interview. Anne-Mareike Schultz hat sich sofort bereit erklärt, mir ein paar Fragen zu beantworten. Noch einmal herzlichen Dank dafür! <3
Glastonbury Tor - Sicht aus Chalice Well Garden

)O( Was hat Melanie und dich dazu inspiriert, "Avalons Vermächtnis" zu schreiben? Im Buch stand, ihr seid gemeinsam durch Südengland gereist, gab es da ein Schlüsselerlebnis? Oder habt ihr einen "Auftrag" erhalten?

Anne-Mareike: Melanie und ich haben uns auf einem Event auf einer Burg im Odenwald 2013 kennengelernt und als wir uns trafen, hatten wir beide das Gefühl, dass wir uns schon lange kennen, und dass jeweils die eigene Muschelhälfte die andere Muschelhälfte gefunden hat. Beim Essen sprachen wir über die Themen unserer Workshops und ich berichtete ihr, dass ich einen „Avalon, Feen und Elfen“ Workshop gebe. Gleich kamen wir ins Plaudern, denn bei Melanie war das Thema Avalon in diesem Moment gerade ganz präsent. Wir sprachen über Avalon, Apfelbäume und Äpfel und dann sind wir irgendwie zum Apfelkuchen gekommen. Wir wussten, dass wir etwas zusammen erschaffen dürfen, aber in diesem Moment waren wir fest der Meinung, dass wir ein Koch- und Backbuch schreiben sollten. Wir hatten den festen Plan und sogar schon den Titel des Buches, aber als wir beide kurz darauf in derselben Nacht einen ähnlichen Traum hatten, in dem wir in Avalon gewandelt sind, war uns klar, dass wir ein Kartendeck kreieren dürfen. Aus diesem Wissen heraus, bekamen wir beim Besprechen des Kartendecks den Impuls, auch ein Buch zu diesem Thema zu schreiben. Die Reise nach England war irgendwie unser Roadtrip für uns allein zu uns selbst und nach Avalon, denn Melanie war bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht dort gewesen. Zusammen konnten wir so vor Ort das Gerüst des Buches und der Karten erleben, erfahren und besprechen. Wenn du so fragst, dann war der gemeinsame Traum der Auftrag zum Kartendeck und daraus hat sich das Buch entwickelt. Wir geben gemeinsam außerdem auch Seminare zu dem Thema und jedes Mal, wenn wir etwas ausgearbeitet haben, meinten wir zu einander: „Ach, das schreiben wir dann ins Buch.“ Aber auch hier ist es anders gekommen, denn die Reise hat uns gezeigt und geholfen, dass Buch so zu schreiben wie es jetzt ist, nämlich eine Art Reiseführer zu den unterschiedlichen Plätzen Englands, aber auch zu den wunderbaren Lichtwesen und Personen Avalons. Der Titel , "Avalons Vermächtnis" kam mir, als wir zusammen die erste Essenz zu diesem Thema aufgeschwungen haben und so durften wir gemeinsam kreieren, erschaffen und schreiben. 

)O( In deiner Danksagung schreibst du, dass du durch Avalon wandeln durftest, lange bevor du mehr über diesen Ort erfahren hast. Möchtest du mehr darüber erzählen? Mich hat das nämlich ziemlich fasziniert.

Anne-Mareike: Ich habe das Glück, dass meine Familie es liebt zu reisen und mir die verschiedensten Orte dieser Welt schon gezeigt hat, aber mich auch immer in meinen Träumen, Phantasien und Geschichten unterstützt hat. Wir sind gemeinsam an viele Kraftorte dieser Erde gereist, haben in der Nähe unsere Zelte aufgeschlagen (heute schätze ich auch mal ein Hotel :-)) und die Mythen, Legenden und Geschichten der Orte wurden uns erzählt. Wir durften als Kinder träumen, die Welt aus Sicht der alten Geschichten erleben und in Orten wandeln, die nicht von dieser Welt waren. Ich kann mich daran erinnern, dass ich, als ich noch ganz klein war (nicht älter als 5 Jahre) mit meiner Zwillingsschwester zusammen im Frühnebel bei meinen Großeltern übers Moor gelaufen bin, um durch den Nebel hindurch zu schlüpfen, um an einen verborgenen lichtvollen Ort mit magischen Wissen zu kommen. Unsere Großeltern besaßen eine kleine Apfelpantage mit 44 Apfelbäumen und uns war irgendwie klar, dass diese Bäume mit diesem anderen Ort verbunden sein mussten, und das wir auch in der Realität durch die Schleier treten müssten. Wir waren der Meinung, dass auf der anderen Seite des Nebels doch dieser lichtvolle Ort sein musste, den wir zusammen in Träumen erlebt haben. Als Zwilling hat man eine ganz besondere Verbindung, sagt man. Für uns ist diese Verbindung ganz normal. Wir haben uns früher gern in unseren Träumen verabredet, um von dort aus gemeinsam zu spielen, zu erkunden und zu reisen. Dies taten wir sehr gern als Meerjungfrauen (wir schreiben darüber in unserem kleinen Meerjungfrauen Buch) und so wandelten wir auch in Avalon, ohne zu wissen, dass es Avalon war. Für mich war es ein wundervoller Ort, an dem ich viel erleben, lernen aber auch einfach spielen durfte . Als ich während meines Studiums das Buch „Die Nebel von Avalon“ las, kam die Erinnerung zurück und mir war klar, dass ich schon in meinen Träumen hier gewandelt war. 

)O( Im Juli gibst du gemeinsam mit Melanie eine Seminarreise durch Südengland. Wie seid ihr auf die Idee für dieses Seminar gekommen? Möchtest du mehr über diese Reise erzählen? Wird es weitere Reisen geben?

Anne-Mareike: Hmm…ich gebe auch Seminarreisen nach Hawaii oder Florida um mit Delfinen zu schwimmen, aber als wir zusammen in England waren, hatten wir den Impuls, dass wir gern unsere Erfahrung an diesen avalonischen Orten teilen möchten. So ist die Idee entstanden. Die Reise wird in Glastonbury starten und dort werden wir 2 Tage verbringen, um den Hügel Tor mit dem Turm zu erleben, Chalice Well, die Abbey, aber auch einfach nur diesen magischen Ort, der sich wie ein kleiner Mikrokosmos darstellt und eine so wundervolle Energie in sich trägt. Dann werden wir einen Tag Bath mit seinem römischen Bad und der Abbey erkunden und von dort geht es dann weiter an die malerischen Küsten Cornwalls. Wir werden nach Tintagel fahren und dort die Burgruinen besuchen, das zauberhafte alte Dorf und die Höhle Merlins. Dann neigt sich die Reise auch schon dem Ende zu und wir fahren nach Salisbury. Hier werden am Morgen Avebury mit seinem gigantischen Steinkreis erleben und am Nachmittag geht es dann nach Stonehenge. Hier wartet auf uns alle das Erlebnis, den inneren Kreis begehen zu dürfen, der normalerweise für Besucher gesperrt ist. Wir werden alle zusammen viel sehen, erleben und erfahren und ich freue mich schon sehr auf die Gruppe. Wir konzentrieren uns gerade auf diese Reise, aber es gibt schon wieder einige Nachfragen und ich kann es mir gut vorstellen. noch einmal dieses Abenteuer zu organisieren. Ich denke, dass ich es gern noch mal anbieten möchte.

)O( Ich war ziemlich sprachlos, als ich erfahren habe, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen Avalon und den Meerjungfrauen gibt. Mich hat die entsprechende Meditation so berührt, dass mir fast die Tränen kamen. Wie seid ihr auf diesen Zusammenhang aufmerksam geworden? Ebenfalls durch eine Meditation?

Anne-Mareike: Als meine Schwester Wibke-Martina und ich unser Buch zu den Meerjungfrauen schrieben, hatten wir das Gefühl, etwas vergessen zu haben. Wir hatten immer das Gefühl, dass alle Lichtwesen auch mit Avalon verbunden sind und die Meerjungfrau als Vertraute, Freundin und Verbündetet einen jeden zu den feinstofflichen Toren führen kann und sie auch öffnet. Also gab es für mich immer einen Zusammenhang zwischen den Lichtwelten und den Lichtwesen Meerjungfrauen und somit natürlich auch mit Avalon. Aber als ich durch „Zufall“ kurz nach dem Drucktermin unseres Meerjungfrauen-Buches auf die Suche eines Bildes im Internet gegangen, bin ich auf eine Seite gekommen mit ein Meerjungfrau, die Flügel trägt. Von dem Moment an habe ich dann gelesen, gesucht und gefunden. Ich weiß noch, dass ich meiner Lektorin im Verlag sagte, dass wir das unbedingt auch noch ins Buch der kommenden Auflage bekommen müssen und sie mich ganz freudig anrief, als so weit war. Für mich wurde es innerlich ganz rund, als ich von den Töchtern Avalons las, denn so schloss sich dann für mich der Kreis. Die Lichtreisen im Buch wurden mir alle geschenkt, als ich mich mit den Orten und dem entsprechenden Lichtwesen verbunden habe. Jedoch bei den Lichtwesen Meerjungfrauen habe ich einige mehr erlebt und habe mich dann für diese zwei im Buch entschieden. Ich empfinde es als so wunderbar, dass die große Göttin in den Quellen gesehen und sie hier auch geehrt wurde und die Meerjungfrauen bis heute an diesen Plätzen rund um die Welt an Quellen gewertschätzt werden. Die Meerjungfrau hütet für uns die Liebe zur Mutter Erde, der großen Göttin, und erinnert uns daran, dass wir selber Licht von Licht sind, und dass wir unser Licht wieder strahlen lassen können. Es berührt mich sehr, dass die Lichtwesen Meerjungfrauen auf so vielen Ebenen wieder sichtbar werden und uns einen anderen Aspekt Avalons schenken.

Sonntag, 12. April 2015

Phyllis Curott - Im Namen der Großen Göttin



"Im Namen der Großen Göttin" erschien 1999 in Deutschland.
7 Jahre später las ich es zum 1. Mal und war verzaubert von so viel Magie.
2015 las ich es erneut und verstand es völlig anders. Es war viel tiefgründiger, als ich es in Erinnerung hatte.

Dieses Buch hat autobiografische Züge. Die Zeitspanne der Erzählung beträgt ein Jahr.
Ein Jahr voller Prüfungen, Erkenntnisse und Wandlungen.
"Im Namen der Großen Göttin" ist wie eine alchemistische Initiationsreise. Die Autorin wird von einer rationalen Anwältin zur Priesterin der Göttin.

Sie nimmt uns mit auf eine Reise voller Entdeckungen. Entdeckungen in sich selbst und in der Geschichte der Menschheit. Mal analysiert sie ihre die Dinge, die sie in Büchern, Museen und Gesprächen findet, mal schreibt sie über die rituelle Arbeit des Covens, dem sie sich anschließen durfte.


 Dieses Buch ist eine Fundgrube für jeden Göttinneninteressierten. Es ist in Romanform geschrieben, jedoch bergen diese 446 Seiten so viel Fachwissen über die Göttin und ihren Kult, dass es ebenso als Fachbuch verstanden werden kann.

Heute, im Jahr 2015, ist es nicht mehr schwer und überaus erschwinglich, sich dieses Buch ins eigene Regal zu holen. Als ich vor etwa 10 Jahren darauf stieß, war es bereits vergriffen und die antiquarischen Preise dafür waren saftig.

Jeder, der den Ruf der Göttin vernimmt, sollte einen Kauf dieses Buches auf jeden Fall in Erwägung ziehen. Es ist voller Weisheit, Magie und Liebe.

)O(

Donnerstag, 26. März 2015

Melanie Buhl - Avalons letzter Apfel

Bei meinen Buchrecherchen zum Thema Avalon stieß ich vor einigen Monaten auf das Buch "Morgaine" von Arana Fader. Ich hatte bereits darüber berichtet und dieses wundervolle Buch weiterempfohlen. Etwa zeitgleich fand ich einen anderen Roman rund um Avalon.
Avalons letzter Apfel von Melanie Buhl



 

Allerdings stand es während der letzten Monate aus mir mittlerweile unerfindlichen Gründen im Bücherregal, sehnsüchtig darauf wartend, dass es endlich gelesen wird.
Vor einigen Tagen war es dann soweit.







Die Nebel von Avalon
"Avalons letzter Apfel" ist eine Hommage an die keltische Kultur, ebenso an die Insel Avalon. Bisher habe ich keinen Roman über die Apfelinsel gelesen, dessen Augenmerk so derart auf das Leben auf der heiligen Insel und seine Priesterinnen ausgerichtet war. Melanie Buhl hat eine wunderschöne Art zu schreiben. Man fühlt sich nicht als LeserIn, sondern als stille BeobachterIn der Geschichte. Im Laufe des Buches sind mir Luana und ihre Freundinnen unfassbar ans Herz gewachsen und ich bedauerte es zutiefst, als ich das gelesene Buch zuschlagen und aus Melanie Buhl's Welt auftauchen musste.





Protagonistin des Buches ist die junge Luana. Sie wird von ihren Eltern schon im Kindesalter nach
Avalon geschickt. Wir LeserInnen erhalten die Möglichkeit, Luana während der nächsten Jahre zu begleiten. Dies schließt nicht nur Luana's Entwicklung zur Frau und jungen Priesterin ein. Wir erhalten ebenso einen Einblick in die Priesterinnenausbildung, wie sie einst gewesen sein könnte. Jahreskreisfeste, die Bedeutung von Getreide, Kräutern, Tieren, sowie Erklärungen zu Geistwesen machen dieses Buch zu einem wahren Schatz. "Avalons letzter Apfel" steckt voller Weisheit und Liebe und ich frage mich ernsthaft, weshalb ich nicht schon eher von diesem wundervollen Roman gehört habe.



Völlig fasziniert von diesem Buch, musste ich mich einfach an die Autorin wenden. Herausgekommen ist ein wunderschönes Interview, das ich gerne mit euch teilen möchte. Ich danke Melanie Buhl tausendfach für ihre Bereitschaft, meine mitunter sehr persönlichen Fragen zu beantworten!


)O(  Ich hatte dir ja bereits geschrieben, dass ich 2 mal in Glastonbury war und wundervolle Erfahrungen dort sammeln durfte. Glastonbury/Avalon hat mich sehr berührt und mein Leben nachhaltig verändert. Bist du auch in Glastonbury gewesen? Wenn ja, wie hast du die Stadt erlebt? Hast du vielleicht sogar die alljährliche Göttinnenkonferenz besucht?

Melanie: Nein, leider war ich noch nicht in Glastonbury, es steht noch auf meiner Reise-Wunschliste. Ich war aber an anderen Kraftorten hier in Deutschland – z.B. beim Boitiner Steintanz in Mecklenburg-Vorpommern – und kann mir daher in etwa vorstellen wie schön Glastonbury sein muss.

Es gibt auch Orte der Kraft die ganz unscheinbar sind und trotzdem eine intensive spirituelle Verbindung zu Mutter Erde und damit der Große Göttin ermöglichen. Man muss nur mit offenem Herzen und offener Seele durch die Welt gehen, dann findet man sie überall.


)O(  Ich weiß noch, wann ich das erste Mal von Avalon gehört habe. Ich war noch ein Kind und meine Schulfreundin zeigte mir ein Buch von Marion Zimmer Bradley. Allerdings hat mich dieses dicke Buch so derart abgeschreckt, dass ich es schnell zurück ins Regal gestellt habe. Ich bin nämlich erst Jahre später zum Bücherwurm mutiert. Mit etwa 13 Jahren sah ich den Film "Die Nebel von Avalon" im Fernsehen und war bereits nach der Titelmelodie von Loreena McKennitt verliebt in diesen Film und den Gedanken an eine Priesterinnenschaft im Dienste der Göttin. Kannst du dich erinnern, wann du das erste Mal von Avalon gehört hast? Was hat dich so an der Apfelinsel fasziniert, dass du dich weiterhin mit dem Thema beschäftigt hast?

Melanie: Mir wurde "Die Nebel von Avalon" von einer Freundin empfohlen. Das mag jetzt so ca. 25 Jahre her sein. Ich habe mir das Buch sofort gekauft und darin Dinge entdeckt, die mir die Welt auf eine besondere Weise erklärten und mich in ihren Bann zogen wie es nie zuvor ein Buch getan hatte. Und ich war schon immer eine Leseratte und habe bis dahin viele schöne Bücher gelesen. Aber keines hat mich so tief ergriffen und eine Geschichte erzählt, die mich so tief in meiner Seele berührt hat. Es war wie eine Erinnerung an lange vergessene Zeiten. Ich fühlte mich in dieser Welt zu Hause. Von da an war nichts mehr vor mir sicher wo "Avalon" drauf stand – Romane, Sachbücher, Filme, Musik...


)O(  In deinem Buch schreibst du über den Untergang Avalons. Darüber, dass die Zeit auf der Insel anders, langsamer vergeht, als in der unseren. Denkst du, Avalon wird irgendwann zurückkehren? Oder ist es das bereits?

Melanie: Ich glaube, dass jeder der nach den Wert- und Moralvorstellungen von Avalon lebt ein Stück Avalon im Herzen trägt und damit den Geist Avalons in unsere Zeit holt. Dass die Insel physisch wieder zurückkehrt glaube ich eher nicht. Wir müssen uns ein neues Avalon schaffen, eines das in unserer Zeit bestehen kann, das den Menschen Trost und Heilung bietet so wie die Menschen von heute es brauchen. Und ich glaube, dass dieses neue Avalon schon seit einiger Zeit am Entstehen ist.


)O(  Meine Faszination für die Göttin und Avalon hat mich im Laufe der Jahre zu einer Anhängerin der Göttin werden lassen. In meiner Wohnung finden sich unzählige Göttinnenstatuen, Bilder, Schmuck, Bücher, in meinem Herzen unzählige Begegnungen mit Ihr. Würdest du dich selbst als Anhängerin der Göttin bezeichnen?

Melanie: Die Erkenntnis, dass das Göttliche auch weiblich sein kann und auch ist, packte mich beim Lesen der "Nebel von Avalon". Es war wie eine Erleichterung Gott als Große Mutter zu fühlen. Als Kind ( ca. 9 Jahre) wurde mir von einem alten Pfarrer ein Bild von Gott Vater als strafenden, gehorsam fordernden alten Mann beigebracht. Damit hat mich dieser alte verknöcherte Mann für viele Jahre weit von der Kirche und auch vom Glauben weggetrieben. Erst nachdem ich mich mit der Großen Göttin beschäftigt habe fand ich zum Glauben zurück. Die Distanz zur Institution Kirche – nicht zu Jesus – blieb noch sehr viel länger bestehen. Dort ist leider immer noch zu oft von Hölle, Tod und Teufel die Rede ist. Dass Jesus über Liebe und Vergebung gepredigt hat, scheinen die irgendwie zu verdrängen.

Im Laufe der Jahre brachte die Liebe der Göttin mich zu der Erkenntnis, dass das göttliche weder weiblich noch männlich ist. In bestimmten Situation fällt es aber leichter zu Gott Mutter oder Gott Vater zu beten – ganz ohne Wertung!

Und trotz alledem, oder gerade deshalb mache ich langsam meinen Frieden mit der Kirche – denn die Göttin hat mich gelehrt über den kleinlichen Ansichten von einzelnen Menschen zu stehen. So wie es in vielen Avalon-Büchern steht: Gehorsamkeit nach deinem eigenen Gewissen. Ich sehe das Göttliche in der ganzen Schöpfung – aber die Große Göttin der Kelten steht mir tatsächlich besonders nah.


)O(  Meiner Meinung nach hast du mit "Avalons letzter Apfel" ein wundervolles Buch nicht nur über Avalon, sondern auch über den Glauben an die Göttin geschrieben. Können wir darauf hoffen, irgendwann etwas ähnliches von dir lesen zu dürfen?

Melanie: Danke für dein Lob. Ich denke in allem was ich schreibe wird immer eine Spur Spirituelles sein, immer die Göttin und meine Liebe zur Natur ihren Platz haben. Das scheint meine Berufung zu sein und dahin drängt es mich beim Schreiben immer wieder.

Ich habe auch anderes geschrieben, aber das ist noch weit von einer Veröffentlichung entfernt und scheint nicht so wichtig zu sein!

Ein neuer Roman ist in Arbeit und mein Ziel ist es, dass er bis zur nächsten Leipziger Buchmesse fertig ist. Da ich aber auch wieder einen Job habe, ist das ein ehrgeiziges Ziel!



)O(  Du hast ein weiteres Buch geschrieben - "Melodie der Ewigkeit". Worum geht es in dem Buch? Du kannst gerne schwärmen und ein bisschen Werbung machen! :-)

Melanie: In „Melodie der Ewigkeit“ geht es um die Themen: Leben, Tod, Wiedergeburt und spirituelle Erkenntnisse.

Es war mein erstes Buch und enthält noch mehr Spirituelles als „Avalons letzter Apfel“. Ich glaubte damals, ich würde nur dieses eine Buch schreiben, deshalb habe ich alles reingepackt was mich lange Jahre beschäftigt hatte.

Es geht darin um Maline, eine junge Frau die nach ihrem Tod in eine Art Jenseits gerät und dort mit einem Engelwesen ihre vergangenen Leben reflektiert. Sie erkennt dabei einiges und lernt wichtige Dinge. Am Ende entscheidet sie sich für ein neues Leben in einer neuen Zeit mit neuen Herausforderungen.

Wenn man nun davon ausgeht, dass „Maline“ und „Luana aus Avalon“ auf derselben Person basieren, könnte „Melodie der Ewigkeit“ die Fortsetzung von „Avalons letzter Apfel“ sein.

Der aufmerksame Leser wird noch mehr Parallelen zwischen einigen Figuren finden – und natürlich hat auch die Große Göttin ihren Platz.


Dienstag, 24. März 2015

Dirk Grosser - Tao Drum



Jeder von uns kennt sie: die Zeiten, in denen wir mit unseren Kräften am Ende sind. Zeiten, in denen uns unser Leben große und kleine Prüfungen auferlegt und wir das Gefühl haben, daran zu ersticken. Ein jeder von uns musste schon einmal Momente größter Mutlosigkeit, Leere und Erschöpfung durchleben. Die einen mehr, die anderen weniger. Wir alle waren bereits an einem Punkt angelangt, an dem wir uns nach Ruhe, Entspannung, uns selbst und einer Auszeit gesehnt haben.

2014 war für mich persönlich ein Jahr voller schwerer Prüfungen. Obwohl ich mich über die Hälfte meines Lebens mit spirituellen Dingen beschäftigte, kam ich 2014 an meine persönlichen Grenzen. Mit 25 Jahren hatte mir das Leben Prüfungen auferlegt, die viele andere in 50 Jahren nicht bestehen mussten. Ich war am Rande der Verzweiflung. Mutlos, zerrissen und ausgelaugt von all dem, was ich erlebt hatte. Immer wieder stand ich auf, doch immer wieder wartete der nächste Schlag, der mich zwang, niederzuknien. Im vergangenen Jahr war es soweit. Ich war seelisch irgendwie ausgebrannt.
Rückblickend war dieses Jahr voller Enttäuschung ein Jahr des Neubeginns. Die Wochen und Monate zogen ins Land und ich erfand mich neu. Vieles, was bis 2014 eine Rolle in meinem Leben gespielt hatte, war für mich nun nicht mehr greifbar. Dafür öffneten sich neue Tore und ich schritt hindurch, wie Phoenix aus der Asche. 2014 war für mich ein Jahr des Umbruchs. Und heute ist es egal, wie ich mich damals fühlte, denn heute fühle ich mich fantastisch.

Bereits 2014 fand "Tao Drum" den Weg zu mir. Über Wochen und Monate begleitete mich diese CD immer wieder und repräsentiert somit ein Stück meines Weges. Sie begleitete mich in dunklen und etwas helleren Stunden. Sanfte Klänge von Trommeln, Rasseln, Klangschalen und diversen anderen Instrumenten untermalten meine Reise zu mir selbst.
Diese CD ist wie ein Weg. Sie beginnt ruhig. Der erste Titel wirkt entspannend und zentriert den Geist der Zuhörers. Mit jedem weiteren Titel wird sie rhythmischer, kraftvoller, energetischer und doch verbreitet sie weder Hektik noch Unruhe, sondern tiefste Entspannung und ein Gefühl von Ankommen. Wer sich voll und ganz auf "Tao Drum" einlässt, dem bietet sich hier eine 67-minütige Auszeit von der Welt.



Ist diese CD etwas für dich? Ja, wenn
* du dich erschöpft fühlst und gerne mit Musik entspannst
* du Meditationen und Trancereise musikalisch untermalen möchtest
* du Reiki & Co praktizierst und dir ein bisschen musikalische Abwechslung für deine energetische Arbeit wünschst
* du kreativ arbeitest und weißt, dass Musik deine Kreativität in ungeahnte Bahnen lenkt
* du dir gerne Zeit für dich nimmst und bei Kerzenschein deine Gedanken von der Musik forttragen lassen möchtest


Kleine Auszeit gefällig? Dann bestelle hier!
Mehr von Dirk Grosser


Mittwoch, 3. September 2014

Christine Arana Fader - Morgaine





Dieses Buch habe ich bei meinen Recherchen über Avalon gefunden und natürlich sofort bestellt.
Die vielen Positivrezensionen zum Buch versprachen stundenlanges Lesevergnügen. Außerdem wurde oftmals hervorgehoben, dass in diesem Buch altes Wissen ruhen würde und man regelrecht in die avalonische Welt eingesogen wird.

Dies kann ich bestätigen. Christine Arana Fader hat eine angenehme Art zu Schreiben. Ich durfte mit ihr bereits Kontakt aufnehmen und sie sagte mir, alle ihre Bücher schreibe sie in Trance. Auch das lässt sich beim Lesen leicht erkennen. In „Morgaine“ stecken „versteckte Botschaften“ der Geistigen Welt und viel Wissen rund um die Priesterinnenschaft der Göttin. Ich habe es sehr genossen, mich von Arana nach Avalon entführen zu lassen, wenngleich sich mir persönlich nicht viel neues Wissen im vorliegenden Werk bot. Dazu wandele ich vielleicht auch einfach schon zu lange auf dem Pfad der Göttin. Trotzdem fand ich vielerlei Bestätigung in diesem Buch, weil sich dessen Botschaften mit denen, die ich empfangen durfte, gleichen. Auch das ist ein Hinweis, dass Arana Fader mit eng mit der Geistigen Welt verbunden ist.

Empfehlenswert ist dieses Buch allen Avalonfans, die vorangegangene Bücher zum Thema gelesen haben. Auch Menschen, die sich dazu berufen fühlen, der Göttin zu folgen, lege ich „Morgaine“ wärmstens ans Herz. In diesen 336 Seiten steckt sehr viel Wissen und Weisheit. Wer sich mit Morgaine, Avalon und der Göttin verbunden fühlt, der wird hier nicht enttäuscht.
Klare Leseempfehlung!

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